Die wenigsten von euch werden schon einmal im KitKat-Club in Berlin gewesen sein. Daher hat sich die ARD daran gemacht diese Lücke für die neugierigen Menschen zu schließen. Denn dort wo keine Smartphones erlaubt sind beginnt die Fantasie wieder die Kontrolle über unsere Vorstellungskraft zu übernehmen.
Der ARD ist, im Gegensatz zu Selling Sex Serie, hier bei One Night in KitKat sehr authentisch vorgegangen. Es wird kuschelig intim und manchmal auch ungeschönt hässlich. Beides gehört zum Club und zum dort sein.
Wer möchte kann sich an dem Thema als Voyeur abarbeiten, aber das hat die ARD hier gut hinbekommen. Es wird schwer bei dem Fokus auf die Menschen und die Club-Philosophie und die Utopie des Clublebens sich an der gezeigten nackten Haut (daher ab 22 Uhr) derb abzuarbeiten.
Koks und Konsorten kommen etwas kurz, dafür kommen vom Türsteher bis zum Clubchef alle zu Wort und das finde ich wirklich gelungen.
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